Ultrasound

Schall ist eine mechanische Welle, die sich durch ein Medium (zum Beispiel Luft, Wasser oder biologische Gewebe) ausbreitet. Er entsteht durch die Schwingung von Teilchen im Medium und breitet sich als Longitudinalwelle aus, die durch abwechselnde Bereiche von Kompression und Verdünnung gebildet wird.

Das Präfix Ultra- bedeutet „jenseits" oder „oberhalb". In diesem Fall bezeichnet es Frequenzen, die höher sind als die obere Grenze des menschlichen Hörens. Menschen können Schall ungefähr im Bereich von 20 Hz bis 20 kHz wahrnehmen. Wellen mit höherer Frequenz werden Ultraschall genannt.

In der medizinischen Bildgebung werden viel höhere Frequenzen verwendet, typischerweise etwa 2–18 MHz. Diese Frequenzen sind um ein Vielfaches höher als hörbarer Schall und können daher vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden.

Ultraschall
Abbildung 1: Ultraschall in der medizinischen Bildgebung.
Eine wichtige Eigenschaft von Ultraschall ist, dass er eine mechanische Welle und keine elektromagnetische Strahlung darstellt. Er benötigt daher immer ein materielles Medium zur Ausbreitung. In biologischen Geweben breitet sich Ultraschall relativ gut aus, während er sich in Luft sehr schlecht ausbreitet. Aus diesem Grund verwenden Ultraschalluntersuchungen Koppelgel, das die Luftschicht zwischen dem Schallkopf und der Haut beseitigt und eine effiziente Übertragung der Ultraschallwellen in die Gewebe ermöglicht.

Weiterlernen in der App