Echogenität

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Echogenität beschreibt, wie stark ein Gewebe Ultraschall reflektiert. Im Bild zeigt sie sich in unterschiedlichen Helligkeitsstufen, wodurch Strukturen und ihre Eigenschaften unterschieden werden können.

Schlüsselbegriffe: anechogen (keine Reflexion, vollständig schwarz – typischerweise Flüssigkeit), hypoechogen (dunkler als die Umgebung), isoechogen (gleiche Helligkeit wie die Umgebung) und hyperechogen (heller als die Umgebung – starke Reflexionen, z. B. fibrotisches Gewebe oder Verkalkungen).

Echogenität – Vergleich der Helligkeitsstufen
Abbildung: Grundlegende Echogenitätsstufen.
Die Echogenität hängt stets von den Geräteeinstellungen (Gain, TGC) und vom Einschallwinkel ab. Sie sollte im Kontext des umgebenden Gewebes und bei korrekten Einstellungen beurteilt werden.

In der Praxis wird auch der Begriff heterogene Echotextur verwendet, um ein uneinheitliches Erscheinungsbild zu bezeichnen, das auf eine Entzündung, degenerative Veränderung oder einen gemischten Inhalt hindeuten kann.

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