3. Dorsale Ansicht


Abbildung 1. Dorsalansicht, Transversalebene. L: Labrum glenoidale
Transversaler Ultraschallschnitt durch den posterioren Anteil des Schultergelenks bei unterhalb der Spina scapulae positioniertem Schallkopf. Der Humeruskopf und das Glenoid bilden die wichtigsten knöchernen Orientierungspunkte. Im oberen Anteil des Glenoids ist eine dreieckige hyperechogene Struktur sichtbar, die dem Labrum glenoidale (L) entspricht, das zur Stabilität des Schultergelenks beiträgt.
Klinischer Hinweis
Diese Projektion ist für den Nachweis intraartikulärer Flüssigkeit im posterioren Anteil des Schultergelenks von Bedeutung, deren Vorhandensein um das Glenoidlabrum bei Außenrotation der Schulter besser sichtbar sein kann.


Abbildung 2. Dorsale Ansicht, Transversalebene.
Sonografischer Querschnitt des posterioren Anteils der Schulter bei lateraler Verschiebung des Schallkopfs, der die Infraspinatussehne als fibrilläre Struktur über der posterioren Fläche des Humeruskopfes zeigt. Bei kaudaler Verschiebung des Schallkopfs gelangt auch die Teres-minor-Sehne in das Sichtfeld und liegt unmittelbar unterhalb der Infraspinatussehne. Diese Projektion ist wichtig für die Beurteilung der Integrität des posterioren Anteils der Rotatorenmanschette und zur Unterscheidung einer isolierten Beteiligung der Infraspinatussehne von einer kombinierten Pathologie, die auch den Teres minor umfasst.