4. Dorsale Ansicht


Abbildung 1. Dorsale Ansicht, Sagittalebene.
Sonografischer Längsschnitt des posterioren Sprunggelenks, der die Achillessehne als dickes hyperechogenes fibrilläres Band zeigt, das bis zu seinem Ansatz am Kalkaneus verläuft. Unterhalb der Sehne ist der Kager-Fettkörper sichtbar, der einen wichtigen anatomischen Orientierungspunkt im posterioren Sprunggelenk bildet und zur klaren Darstellung der Beziehung zwischen Achillessehne und Kalkaneus beiträgt. Diese Projektion ist wesentlich für die Beurteilung der Kontinuität der Achillessehne sowie für den Nachweis von Tendinopathien, Partialrupturen und Zeichen einer retrocalcaneären Bursitis oder von Veränderungen der umgebenden Weichteile.


Abbildung 2. Dorsalansicht, Sagittalebene.
Longitudinaler sonografischer Schnitt durch den posterioren Unterschenkel mit Darstellung der myotendinösen Grenzfläche zwischen m. gastrocnemius medialis und m. soleus. Der m. gastrocnemius medialis ist oberflächlich sichtbar, der m. soleus tiefer und zwischen beiden eine aponeurotische Linie, die eine wichtige Landmarke dieser Darstellung bildet. Diese Darstellung ist für die Beurteilung des myotendinösen Übergangs des m. triceps surae und für den Nachweis von Muskelrupturen, Hämatomen oder anderen Läsionen im Bereich des medialen Kopfes des m. gastrocnemius und des m. soleus von wesentlicher Bedeutung.


Abbildung 3. Ansicht von dorsal, Transversalebene. TA: Achillessehne
Transversaler sonografischer Schnitt des posterioren Sprunggelenks, der die Achillessehne (TA) als ovale fibrilläre Struktur oberflächlich über dem Kager-Fettkörper zeigt. Der Kager-Fettkörper bildet einen homogenen Weichteilraum ventral der Achillessehne und stellt eine wichtige Landmarke für diese Projektion dar. Diese Projektion ist für die Beurteilung der Dicke, Echostruktur und Kontinuität der Achillessehne sowie für den Nachweis von Tendinopathien, Partialrupturen oder Veränderungen der umgebenden Weichteile unerlässlich.


Abbildung 4. Dorsale Ansicht, Transversalebene.
Transversaler sonografischer Schnitt durch den posterioren Anteil des Unterschenkels mit Darstellung der Muskelgruppe des M. triceps surae. Oberflächlich sind der mediale und der laterale Kopf des M. gastrocnemius sichtbar, zwischen denen tiefer der M. soleus liegt, der den Boden dieser Projektion bildet. Diese Anordnung ermöglicht eine klare Darstellung der anatomischen Beziehungen zwischen den einzelnen Anteilen des M. triceps surae. Diese Projektion ist für die Beurteilung der Muskelarchitektur, den Nachweis myotendinöser Verletzungen und die Beurteilung chronischer Veränderungen wie Atrophie oder Fibrose unerlässlich.
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